Ich liebe Kichererbsen. Ob Hummus, Falafel, geröstet als Snack oder als Salat, ich könnte sie tagtäglich essen. Und auch unsere Kinder essen sie gerne. Allein das ist ein absolutes Proargument hier im Haushalt.

Es sind kleine Powerpakete, die nur so vor Nährstoffen strotzen. Eiweiß, Magnesium, Eisen, Calsium und noch viele andere guten Dinge hat die kleine Erbse mit im Gepäck. Angebaut wird sie vor allen Dingen in den arabischen Ländern und in Spanien.

Seit fast 8000 Jahren ist sie als bekannt und ihr lustiger Name kommt nicht von unkontrollierten Kicheranfällen, die diese Hülsenfrucht auslöst (auch wenn mein großer Sohn das sehr lange dachte), sondern von ihrem lateinischen Namen cicer, was soviel wie Erbse bedeutet. Also heißt sie übersetzt eigentlich Erbsenerbse. Na gut, das klingt doch ein wenig komisch.

Sie stehen fast täglich auf unserem Tisch. Heute mal wieder als Salat. Das Rezept habe ich von einer syrischen Freundin bekommen, als wir zusammen Urlaub in Cuxhaven gemacht haben. Also quasi aus erster Hand und wir haben uns sofort in die Geschmackskombination verliebt. Nussige Kichererbsen, geröstete Samen für dem Umamigeschmack, Zitronen und Kräuter für die Frische und saftige Tomaten.

Viel Spaß beim Nachkochen und vielleicht verratet ihr mir ja noch, was ihr alles mit der kleinen Powererbse kocht.

Salat aus Kichererbsen
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Kichererbsensalat

Diesen Salat essen wir wirklich sehr oft zum Frühstück oder zum Brunch. Er ist schnell gemacht, voller Nährstoffe und Eiweiß und einfach lecker.
Gericht Brunch, Frühstück, Salat
Land & Region Arabisch
Keyword Kichererbsen, vegan
Vorbereitungszeit 1 Stunde
Zubereitungszeit 10 Minuten
Einweichzeit 8 Stunden
Portionen 4 Personen
Autor Natani

Equipment

  • Kochtopf
  • Schneidebrett
  • Messer
  • Schüssel
  • Löffel

Zutaten

  • 250 Gramm getrocknete Kichererbsen
  • 2 Tomaten
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL geröstete Hanfsamen
  • frische Kräuter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kreuzkümmel

Anleitungen

  • Die getrockneten Kichererbsen werden als erstes in reichlich Wasser über Nacht eingelegt.
  • Die eingeweichten Kichererbsen werden nun in Salzwasser gekocht, bis sie weich sind. Ein Esslöffel Natron im Wasser verkürzt die Kochzeit enorm.
    Benutzt du Kichererbsen aus der Dose, kannst du die ersten beiden Schritte überspringen.
  • Spüle die Kichererbsen mit kaltem Wasser ab und lasse sie dann abtropfen.
  • Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden.
  • Aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel das Dressing zubereiten.
  • Kichererbsen, Tomaten, Dressing und kleingehackte Kräuter, ich nehme oft Basilikum oder Minze, in einer Schüssel vermengen und mit gerösteten Hanfsamen garnieren.